In einer bemerkenswerten Ankündigung hat die demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris ihre Absicht unterstrichen, bei einem Wahlsieg ein überparteiliches Beratergremium zu schaffen. Bei einer Veranstaltung in Scottsdale, Arizona, sprach sie vor einer Gruppe republikanischer Unterstützer und setzte damit ein Zeichen für Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Besonders hervorzuheben ist ihr Plan, einen Republikaner in ihr Kabinett zu berufen, was in der aktuellen politischen Landschaft der USA ein starkes Signal der Einheit wäre. Harris, die am 5. November gegen den amtierenden Republikaner Donald Trump antritt, zeigte in ihrer Rede Sympathie und Anerkennung für den verstorbenen republikanischen Senator John McCain aus Arizona. Sie betonte die globale Vorbildfunktion der USA und bekräftigte ihren Wunsch, in politisch polarisierten Zeiten Brücken zu bauen. Die Veranstaltung fand in einem Golfclub mit etwa 150 Teilnehmern statt. Trotz der hohen Temperaturen von rund 37 Grad Celsius harrten die Zuschauer geduldig aus, während Wasser und Schirme gereicht wurden. Arizona, ein entscheidender Swing State, war in den vergangenen Wahlen ein hart umkämpftes Pflaster: 2016 errang Trump hier den Sieg, 2020 konnte der Demokrat Biden knapp gewinnen. Harris zielt darauf ab, den Bundesstaat erneut für die Demokraten zu gewinnen und wirbt besonders um Stimmen von traditionell republikanisch orientierten Wählern. Nach ihrer Rede nahm sich Harris reichlich Zeit für Fotos mit den Anwesenden und unterstrich so ihren persönlichen und verbindlichen Ansatz im Wahlkampf.
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Kamala Harris: Überparteiliche Brückenbauerin im Wüstenstaat Arizona