Der milliardenschwere Investor William Ackman hat seine Ambitionen für den Börsengang seines Investmentvehikels in New York anscheinend deutlich zurückgeschraubt – zumindest was die angestrebte Kapitalsumme betrifft.
Das Unternehmen Pershing Square USA, welches nächste Woche an der New York Stock Exchange debütieren soll, plant laut einer am Dienstag eingereichten regulatorischen Anmeldung, durch den Aktienverkauf 2 Milliarden US-Dollar einzusammeln. Das ist weit entfernt von den 10 Milliarden Dollar oder mehr, die Ackman Anfang dieses Jahres als Ziel genannt hatte. In den letzten Monaten hatte er bei Investorenmeetings sogar eine noch größere Summe von 25 Milliarden Dollar ins Spiel gebracht.
Die 2 Milliarden Dollar sind allerdings nur ein Platzhalter, und es ist möglich, dass Pershing Square USA mehr Kapital einnehmen wird, wenn Investoren bis Montagabend ihre Aufträge einreichen, so eine mit dem Geschäft vertraute Person, die anonym bleiben möchte, da die Details vertraulich sind.
Ackman soll nun am darauffolgenden Dienstagmorgen die berühmte Glocke an der NYSE läuten, bevor der Handel mit den Aktien beginnt, wie dieselbe Person weiter mitteilte. Allerdings könne sich der Zeitpunkt auch noch ändern, sagte sie.
Für Ackman und Pershing Square USA war der Weg an die Börse holprig. Der Handel mit dem Fonds war ursprünglich für Dienstagmorgen geplant, wurde jedoch verschoben, weil die Securities and Exchange Commission ein von Ackman privat an einige bestehende Investoren seines Unternehmens gesendetes Schreiben überprüfen musste.