Investor Warren Buffett hat angekündigt, einen Großteil seines Vermögens nach seinem Tod an wohltätige Organisationen zu spenden. Der 93-Jährige erklärte kürzlich, dass seine beträchtlichen Finanzmittel genutzt werden sollten, 'um den Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück hatten wie wir.'
Berkshire Hathaway, die von Buffett geleitete Investmentgesellschaft, verfügt derzeit über eine immense Cash-Reserve. Dies resultiert aus der wiederholten Reduzierung des Apple-Anteils, der bedeutendsten Beteiligung im Portfolio des Unternehmens. Im letzten Quartal fiel der Anteil an Apple-Aktien um fast 50 %, was für Aufsehen sorgte. Der Finanzriese aus Omaha sitzt nun auf einem Rekordbetrag von 276,9 Milliarden Dollar in bar, wie aus den Finanzberichten am Samstag hervorging.
Buffett hat jüngst nicht nur Apple-Anteile veräußert. Bereits im ersten Quartal hat er Berkshire Hathaways Apple-Beteiligung um 13 % reduziert. Er erklärte, dies sei teilweise aus steuerlichen Gründen geschehen und merkte an, dass ein solcher Verkauf langfristig vorteilhaft für die Aktionäre sein könnte.
Zudem hat Berkshire Hathaway seine Beteiligung an der Bank of America, nach Apple die zweitgrößte im Portfolio, ebenso gekürzt und sich im zweiten Quartal weitgehend mit neuen Investitionen zurückgehalten. Buffett, einer der reichsten Milliardäre der Welt, hat in den vergangenen Monaten wiederholt seine Absicht betont, seine geschätzten 130 Milliarden Dollar an Vermögen nach seinem Ableben zu wohltätigen Zwecken zu verwenden.
'Es sollte dazu genutzt werden, den Menschen zu helfen, die nicht so viel Glück hatten wie wir,' betonte Buffett.