25. August, 2026

Politik

US-Militär errichtet schwimmenden Hilfshafen vor Gaza

US-Militär errichtet schwimmenden Hilfshafen vor Gaza

In einer humanitären Initiative vor den Gewässern des Gazastreifens nimmt das US-Militär die Errichtung eines temporären Hafens in Angriff. Laut Pentagon-Sprecher Pat Ryder sind Militärschiffe bereits im Einsatz, um diesen schwimmenden Pier zu konstruieren, der Anfang Mai betriebsbereit sein soll. Ziel der Maßnahme ist die Unterstützung des umkämpften Küstengebiets mit essentiellen Gütern wie Lebensmitteln, Wasser und Medizin.

Die US-Regierung hatte diese Aktion bereits im März angekündigt und betont, wie essenziell solch ein infrastruktureller Ansatz für die humanitäre Hilfe ist. Die Vision ist ein schwimmender Pier, an dem kommerzielle Schiffe mit Hilfsgütern anlegen und diese auf andere Schiffe umladen, um sie an einen schwimmenden Damm weiterzuleiten und dort zu entladen.

Die israelischen Streitkräfte haben ihre Unterstützung für das Projekt, einschließlich des Baus und der Logistik des Piers, sowie für dessen Sicherheit zugesichert.

Vorfälle von Aggressionen, die sich gegen humanitäre Einrichtungen im Gazastreifen richten, unterstreichen die Herausforderungen solcher Hilfsprojekte. Berichten zufolge schossen palästinensische Extremisten Mörsergranaten auf eine Bauanlage, die von UN-Mitarbeitern für humanitäre Zwecke genutzt wurde. Dieser Vorfall ereignete sich kurz vor dem Baubeginn durch das US-Militär und führte nicht zu einer Verzögerung der Pläne.

Ryder stellte klar, dass die Präsenz des US-Militärs sich auf den schwimmenden Hafen begrenzt und keine US-Truppen in das Gebiet des Gazastreifens geschickt werden sollen. Es steht jedoch noch aus, wie die Distribution der Hilfsgüter im Gazagebiet erfolgen wird, um den Bedürftigen effektiv zu helfen.