Die Bundeshauptstadt liefert einmal mehr ein Paradebeispiel für den schleichenden Verlust jeglichen gesunden Menschenverstands. Mitten im Herzen von Berlin sollte ein öffentliches, aus Steuermitteln finanzierter Badespaß stattfinden, das von vornherein als rassistischer Ausschlussraum konzipiert war. Das sogenannte Volksbad vor der berühmten Volksbühne plante einen exklusiven Nachmittag, der ausschließlich Mitgliedern sogenannter schwarzer Communities vorbehalten bleiben sollte. Weiße Mitbürger wären in dieser Zeit des städtischen Raumes schlicht verwiesen worden. Nach einem Sturm der Entrüstung rudern die Verantwortlichen nun panisch zurück und sagen die Veranstaltung komplett ab.

Der geplante Exklusiv-Badespaß entlarvt die groteske Realität einer Identitätspolitik, die längst fundamentale Grundsätze des freiheitlichen Zusammenlebens mit Füßen tritt. Initiator des fragwürdigen Projekts war die regierungsnahe Organisation Each One Teach One, kurz EOTO. Für den vergangenen Freitag war ein Zeitfenster von zwölf bis achtzehn Uhr reserviert worden, in dem das mobile Becken strikt nach Hautfarbe abgeriegelt werden sollte. Dass hierbei offene Diskriminierung unter dem Deckmantel vermeintlicher Schutzräume salonfähig gemacht werden sollte, sorgte zu Recht für fassungsloses Entsetzen in der breiten Öffentlichkeit.
Steuerfinanzierte Ausgrenzung vor der Volksbühne entlarvt die Realitätsfremde der Szene
Die Empörung über dieses staatlich geduldete Apartheid-Experiment im Kleinformat traf die Initiatoren offenbar völlig unvorbereitet. Anstatt die eigene ideologische Verirrung zu hinterfragen, flüchtet sich die Organisation nun in die Opferrolle. In einer internen Rundmail an die angemeldeten Teilnehmer wurde die Notbremse gezogen und das gesamte Event kurzfristig abgesagt. Als fadenscheinige Begründung schoben die Verantwortlichen angebliche Sicherheitsrisiken in den Vordergrund.
In der Mitteilung hieß es wörtlich, dass man aufgrund der medialen Berichterstattung nicht mehr garantieren könne, dass es eine schöne Erfahrung werde. Die Durchführung bewerte man als akutes Risiko für alle angemeldeten Personen, vor allem aber für Kinder und Jugendliche. Man wolle Schlimmeres verhindern, da man angeblich mit Hassnachrichten überhäuft worden sei.
Die Organisation behauptete steif und fest, seit Beginn der öffentlichen Debatte zahlreiche rassistische Droh-E-Mails sowie Gewaltandrohungen erhalten zu haben. Konkrete Belege oder handfeste Beweise für diese angeblichen Angriffe blieb die NGO in ihrer schriftlichen Erklärung allerdings komplett schuldig. Es ist das altbekannte Schema, bei dem berechtigte fundamentale Kritik an einer völlig entgleisten Maßnahme sofort reflexartig in die rechte Ecke gestellt wird.
Die Berliner Volksbühne kapituliert vor den eigenen Fehlern und sperrt das Becken ganz
Besonders tief blickt man in den Abgrund dieses bürokratischen Versagens, wenn man die Rolle der beteiligten Institutionen betrachtet. Die renommierte Volksbühne Berlin, die das Projekt beherbergte und mitfinanzierte, segnete diesen absurden Ausschluss zunächst seelenruhig ab. Erst als der öffentliche Druck unerträglich wurde und der mediale Gegenwind heftig blies, wachte man in den Chefetagen auf.
Die Entscheidung zur endgültigen Absage sei schließlich in enger Absprache zwischen der NGO und der Volksbühne getroffen worden, wie verlautete. Die Konsequenz dieser Pannenserie liest sich wie ein Schildbürgerstreich. Das Volksbad bleibt während des ursprünglich für die exklusive Gruppe reservierten Zeitraums am Freitag komplett geschlossen.
Anstatt das Becken für alle Berliner Bürger bedingungslos zu öffnen und damit ein Zeichen gelebter Gleichbehandlung zu setzen, zieht man lieber den Stecker. Niemand soll baden dürfen, wenn man die eigene Klientel nicht mehr exklusiv und diskriminierend von der restlichen Bevölkerung abkapseln kann. Diese bockige Trotzreaktion zeigt, wie tief ideologische Scheuklappen in Teilen des Berliner Kultur- und Politikbetriebs verankert sind.

Der schleichende Verfassungsbruch wird von den Verantwortlichen als Diversität verkauft
Der Skandal um das Berliner Pop-up-Freibad ist weit mehr als nur eine verunglückte Marketing-Aktion. Er markiert einen besorgniserregenden Tiefpunkt im Umgang mit den universellen Prinzipien des Grundgesetzes. Artikel drei der Verfassung untersagt jegliche Benachteiligung oder Bevorzugung aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft absolut unmissverständlich.
Wenn jedoch steuerfinanzierte Organisationen und öffentlich geförderte Kulturstätten dazu übergehen, den öffentlichen Raum nach Hautfarben zu segmentieren, wird der Verfassungsstaat von innen heraus ausgehöhlt. Es ist ein beispielloser Kulturkampf von links, der unter dem Deckmantel von Antidiskriminierung genau jenen Rassismus salonfähig macht, den er angeblich bekämpfen will.

Dass eine solche Aktion überhaupt so weit voranschreiten konnte, bis der öffentliche Druck sie stoppte, wirft ein verheerendes Licht auf die Kontrollinstanzen der Hauptstadt. Steuergelder dürfen niemals dafür verwendet werden, Bürger nach äußerlichen Merkmalen zu trennen und Ausgrenzung zu zelebrieren.
Am Ende bleibt von diesem beschämenden Schauspiel die Erkenntnis, dass die Vernunft im Berliner Biotop nur noch durch massiven öffentlichen Widerstand reaktiviert werden kann. Das rassistische Planschbecken ist vorerst Geschichte, doch der Geist, der dieses Projekt hervorgebracht hat, bleibt eine akute Gefahr für den inneren Frieden unseres Landes.


