09. Juli, 2026

Märkte

Uneinheitliche Bewegungen an den Fernost-Börsen – Japanische Märkte unter Druck

Uneinheitliche Bewegungen an den Fernost-Börsen – Japanische Märkte unter Druck

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag in differenziertem Zustand. Positive Impulse aus den USA führten zu überwiegend steigenden Kursen, allerdings blieb das Ausmaß der Zuwächse begrenzt. Besonders die japanischen Märkte zeigten eine ausgeprägte Schwäche. Nach der jüngsten Zinsanhebung durch die japanische Notenbank, die zunächst kaum Auswirkungen auf die Kurse hatte, kam es nun zu einem deutlichen Rückgang. Ausgelöst wurde dieser durch den erstarkenden Yen gegenüber dem Dollar, welcher insbesondere die Aktien exportorientierter Unternehmen belastete. Auch Immobilienwerte gerieten unter Druck. Der Nikkei 225 büßte 2,5 Prozent ein und fiel auf 38.126,33 Punkte. Der Topix-Index verzeichnete sogar den stärksten Verlust seit April 2020. Von den Verlusten nicht verschont blieb auch die Toyota-Aktie. Trotz eines leichten Gewinnzuwachses und gestiegenem Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gab das Papier nach. In China war die Marktentwicklung ebenso verhalten. Marktexperten der Deutschen Bank verwiesen auf den Caixin-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes, der schlechter als erwartet ausfiel und in den Kontraktionsbereich abrutschte. Der Hang Seng Index in Hongkong zeigte sich kaum verändert, während der CSI 300 mit den wichtigsten Aktien an den Festlandbörsen Chinas um 0,53 Prozent auf 3.423,75 Punkte nachgab. Leichte Gewinne konnten hingegen die australischen Aktien verbuchen. Der S&P/ASX 200 stieg um 0,28 Prozent auf 8.114,70 Punkte. Auch die Börsen in Indien und Südkorea schlossen mit moderaten Zuwächsen.