08. Juli, 2026

Märkte

Technische Störung bei Charles Schwab und Fidelity: Brokerages betroffen von globalem Börsenabverkauf

Technische Störung bei Charles Schwab und Fidelity: Brokerages betroffen von globalem Börsenabverkauf

Der Wochenstart an den globalen Aktienmärkten verlief turbulent, als eine Verkaufswelle in den USA einsetzte und gleichzeitig technische Probleme bei mehreren großen Online-Brokeragediensten auftraten. Zu den Betroffenen gehören Charles Schwab und Fidelity Investments, deren Nutzer Schwierigkeiten beim Zugriff auf ihre Plattformen meldeten.

Laut der Website Downdetector berichteten über 14.000 Nutzer von Charles Schwab von einer Störung in New York um 9:50 Uhr. Das Unternehmen äußerte sich nicht unmittelbar zu den Problemen, bestätigte jedoch auf der Social-Media-Plattform X, dass einige Kunden Schwierigkeiten beim Einloggen haben könnten.

"Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Unsere Teams arbeiten intensiv an einer schnellen Lösung," hieß es von Seiten Schwabs. Eine genaue Angabe zur Größe oder dem Umfang der Störung blieb aus. Charles Schwab verzeichnete im Juni 35,6 Millionen aktive Brokerage-Konten.

Der globale Markt wurde am Wochenende durch einen enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht und den stärksten Einbruch japanischer Aktien seit über einem Jahrzehnt erschüttert.

Auch Fidelity Investments sah sich mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Downdetector meldete Störungen bei dem Unternehmen, die von Fidelity ebenfalls auf X bestätigt wurden. Eine Stellungnahme des Unternehmens blieb zunächst aus.