Der renommierte Stuttgarter Büromöbelhändler Takkt hat nach einem herausfordernden ersten Halbjahr seine Umsatzprognose für das Jahr 2024 deutlich nach unten korrigiert. Ursprünglich hatte das Unternehmen einen Rückgang im hoch einstelligen bis niedrig zweistelligen Prozentbereich erwartet, rechnet nun jedoch mit einem Minus von etwa 12 bis 17 Prozent im Gesamtjahr. Diese Entwicklung wird sich auch negativ auf die Profitabilität auswirken, wie das Unternehmen bekannt gab.
Trotz einer leichten Verbesserung der Wachstumsraten in der zweiten Jahreshälfte bleibt die ursprüngliche Prognose unerreichbar. Insbesondere im Segment der Gastronomie- und Küchenausstattung verlief das Geschäft zuletzt erheblich schleppender. Gründe hierfür seien langsame Vertriebs- und Bestellprozesse, die durch die Integration der Systeme von Hubert und Central verursacht wurden. Darüber hinaus war das Projektgeschäft merklich rückläufig. Der Auftragseingang im Juli blieb im Einklang mit den schwachen Ergebnissen des zweiten Quartals.
Nach vorläufigen Zahlen und bereinigt um Wechselkurseffekte sank der Umsatz im zweiten Quartal um beträchtliche 19 Prozent auf 260,4 Millionen Euro. Das EBITDA reduzierte sich auf 13,2 Millionen Euro.
Die Reaktion der Anleger ließ nicht lange auf sich warten; die Takkt-Aktie verlor auf der Handelsplattform Tradegate umgehend knapp vier Prozent im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft.
Den detaillierten Halbjahresbericht wird Takkt am kommenden Donnerstag, den 25. Juli, veröffentlichen.