23. Juni, 2026

Politik

Spannungen im Nahen Osten: Huthi-Miliz erhebt erneut Ansprüche auf Angriffe

Spannungen im Nahen Osten: Huthi-Miliz erhebt erneut Ansprüche auf Angriffe

Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat den jüngsten Raketenangriff Irans auf Israel befürwortet und gleichzeitig weitere Attacken auf die internationale Schifffahrt für sich reklamiert. Laut Mohammed Abdel Salam, einem Sprecher der Huthi-Bewegung, ist der einzige Weg, Israel zu stoppen, es abzuschrecken und ihm entgegenzutreten. Die Miliz lobte ausdrücklich den iranischen Einsatz, der militärische Ziele im sogenannten besetzten Palästina getroffen habe.

Zeitgleich veröffentlichte die Miliz Berichte über neue Angriffe auf die internationale Schifffahrt im Roten Meer, für die sie die Verantwortung beansprucht. Die britische Behörde UKMTO, die für die Sicherheit der Handelsschifffahrt zuständig ist, bestätigte hierzu, dass der unter der Flagge Panamas fahrende Öltanker "Cordelia Moon" von einem Drohnenboot attackiert und beschädigt wurde. Die Huthi-Miliz behauptete, dem Tanker schweren Schaden zugefügt zu haben.

Darüber hinaus habe die Miliz erklärt, das Containerschiff "Marthopolis" ebenfalls mit einer Drohne angegriffen zu haben. Diese Vorfälle erhöhen die ohnehin angespannte Situation in der Region und bergen erhebliches Potential für zukünftige Unruhen und Störungen des internationalen Seehandels.