09. Juli, 2026

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Rückgang der Chipnachfrage belastet STMicroelectronics: Senkung der Prognose

Rückgang der Chipnachfrage belastet STMicroelectronics: Senkung der Prognose

Der renommierte Chiphersteller STMicroelectronics hat seine Umsatz- und Margenprognose erneut nach unten korrigiert. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Genf mitteilte, zeigte die Nachfrage nach Chips für Industrieanwendungen keine Erholung und fiel sogar weiter zurück. Besonders stark betroffen ist die Automobilindustrie, wo die Nachfrage ebenfalls abflaute.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet STMicroelectronics nun mit einem Umsatz von 13,2 bis 13,7 Milliarden US-Dollar und einer Bruttomarge von rund 40 Prozent. Dies liegt deutlich unter den bisher kommunizierten Erwartungen, welche einen Umsatz von 14 bis 15 Milliarden Dollar sowie eine Bruttomarge im niedrigen 40-Prozent-Bereich vorsahen.

Bereits im ersten Quartal musste das Unternehmen seine Erwartungen im Zuge der schwächelnden Automobilindustrie anpassen. Im zweiten Quartal entsprachen die Ergebnisse den reduzierten Unternehmenserwartungen: Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 3,23 Milliarden Dollar und verschlechterte sich im Vergleich zum Vorquartal um 6,7 Prozent. Die Bruttomarge fiel um 1,6 Prozentpunkte auf 40,1 Prozent.

Das Quartalsergebnis von STMicroelectronics zeigte ebenfalls deutliche Einbußen. Der Nettogewinn fiel mit 353 Millionen Dollar um mehr als 30 Prozent geringer aus als im Vorquartal und sogar knapp 65 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Für das dritte Quartal gab STMicroelectronics eine weitere pessimistische Aussicht bekannt. Aufgrund der anhaltenden Nachfrageschwäche erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 3,25 Milliarden Dollar und eine Bruttomarge von 38 Prozent. Die nicht ausgelasteten Kapazitäten könnten dabei die Marge um 3,5 Prozentpunkte belasten.