10. Juli, 2026

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Rückgang bei deutschen Bundesanleihen, robuste US-Industrie und stabile britische Inflation

Rückgang bei deutschen Bundesanleihen, robuste US-Industrie und stabile britische Inflation

Die deutschen Bundesanleihen mussten am Mittwoch leichte Rückgänge hinnehmen. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank am Nachmittag um 0,02 Prozent und schloss bei 132,60 Punkten. Damit einhergehend stieg die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen auf 2,42 Prozent, was das Interesse der Investoren beeinflusste.

In den Vereinigten Staaten konnte die Industrieproduktion für den Monat Juni die Erwartungen übertreffen und verzeichnete einen Anstieg von 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten lediglich einen Zuwachs von 0,3 Prozent prognostiziert. Im Mai lag die Produktionssteigerung bei noch höheren 0,9 Prozent. Auch die Daten aus der Bauwirtschaft zeigten sich besser als erwartet, was kaum auf eine baldige Zinssenkung durch die US-Notenbank hoffen lässt.

In Großbritannien verzeichneten die Renditen ebenfalls einen Anstieg. Die Inflationsrate blieb im Juni stabil bei 2,0 Prozent, obwohl Wirtschaftsexperten von einem leichten Rückgang ausgegangen waren. Die Kerninflation, die volatile Preise für Energie und Lebensmittel ausschließt, stagnierte bei 3,5 Prozent. Die anhaltend hohe Inflation deutet darauf hin, dass die Bank of England ihren Leitzins Anfang August vermutlich nicht senken wird.