In einer unerwarteten Wendung säumten Protestrufe und fliegende Papierflugzeuge die hohen Wände des Europäischen Parlaments, als engagierte Demonstranten ihre Ablehnung gegenüber der vorgeschlagenen Asylreform lautstark kundtaten. Im Verlauf der Abstimmung am Mittwoch ließen die Aktivisten von der Besuchertribüne ihren Unmut über den 'todbringenden Pakt' vernehmbar werden und nutzten kreative Mittel, um auf ihre Botschaft aufmerksam zu machen. Roberta Metsola, die Präsidentin des Parlaments, sah sich gezwungen, die Ordnung mehrfach wiederherzustellen und setzte die Abstimmung kurzzeitig aus. Die Szenerie zeichnete sich durch polarisierte Reaktionen der anwesenden Abgeordneten aus: Während eine Fraktion der Störaktion Beifall zollte, äußerten andere Mitglieder deutliche Kritik an der Unterbrechung des demokratischen Prozesses. Trotz der kurzweiligen Unterbrechung durch die Anhänger der Menschenrechte, die für Aufsehen und eine lebendige Diskussion sorgten, ließ sich Metsola nicht davon abhalten, die Sitzung zügig fortzusetzen. Sie veranlasste, dass die Abstimmung über die weitreichenden asylpolitischen Veränderungen nicht länger aufgehoben wird. Die Mehrheit der Parlamentarier stimmte letztlich für die Asylreform, deren Kontroversen sowohl innerhalb des Plenums als auch außerhalb seine Wellen schlugen.
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Protest im Parlament: Aktivisten stören Abstimmung zur Asylreform mit Papierflugzeugen