09. Juli, 2026

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Intel vor umfassendem Personalabbau zur Kostensenkung und Zukunftssicherung

Intel vor umfassendem Personalabbau zur Kostensenkung und Zukunftssicherung

Ein Brancheninsider berichtet, dass Intel demnächst möglicherweise mehrere tausend Arbeitsplätze abbauen wird, um Kosten zu senken und eine ehrgeizige Initiative zur Wiederbelebung nach jüngsten Gewinneinbrüchen und Marktanteilsverlusten zu finanzieren. Die Bekanntgabe dieser Maßnahme könnte Bloomberg zufolge bereits in dieser Woche erfolgen. Während Intel-CEO Pat Gelsinger umfangreich in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investiert, um die Technologie des Unternehmens zu verbessern und seine Spitzenposition in der Halbleiterindustrie zurückzugewinnen, bleibt der Druck seitens der Konkurrenz hoch. Insbesondere AMD und Nvidia haben in letzter Zeit Marktanteile gewonnen. Schätzungen zufolge könnte die Reduktion des Personals erforderlich sein, um weiterhin in wichtige Forschungs- und Produktionsprojekte investieren zu können. Derzeit beschäftigt das Unternehmen etwa 110.000 Personen. Das letzte Mal, dass Intel einen derartigen Stellenabbau ankündigte, war im Oktober 2022, wobei etwa 5% der Belegschaft betroffen waren. Um das Ziel des technologischen Vorsprungs zu erreichen, plant Intel den Bau von Fabriken, die auch für andere Chip-Hersteller produzieren sollen. Gelsinger hat kürzlich den ehemaligen Micron-Manager Naga Chandrasekaran als neuen Chief Global Operations Officer eingestellt, der diese globalen Fertigungsoperationen und strategischen Planungen leiten soll. Mit Spannung wird die Bekanntgabe der Quartalsergebnisse für das zweite Quartal erwartet, die für den 1. August angesetzt ist. Analysten prognostizieren ein im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibendes Umsatzniveau, erwarten jedoch, dass Intels Einnahmen im zweiten Halbjahr 2024 leicht ansteigen und einen Gesamtjahresumsatz von 55,7 Milliarden Dollar erreichen werden. Dies wäre das erste Umsatzwachstum seit 2021. Ob Intel die Entlassungen vor dem Ertragsaufruf am Dienstag ankündigt, bleibt abzuwarten. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Aktien von Intel nach ersten Berichten über die Kürzungspläne im späten Handel um etwa einen Prozentpunkt gestiegen sind. Sollten Analysten und Investoren den Abbau als positiv für die Zukunft des Unternehmens werten, könnte dies das Handelsergebnis weiter stärken, selbst wenn die Quartalszahlen stagnieren. Tom's Hardware bat Intel um eine Stellungnahme zu den Entlassungsberichten, doch das Unternehmen lehnte einen Kommentar ab.