Die Europäische Investitionsbank (EIB) verstärkt ihr Engagement für nachhaltige Energien und unterstützt den Ausbau der Windkraft in Europa mit erheblichen finanziellen Mitteln. Ein wesentliches Element dieser Initiative ist die erste Rückbürgschaft über 500 Millionen Euro, die an die Deutsche Bank vergeben wird. Diese Rückbürgschaft ermöglicht der Deutschen Bank, ein Portfolio von Bankgarantien in Höhe von bis zu einer Milliarde Euro für neue Investitionen in Windparks innerhalb der Europäischen Union bereitzustellen. Somit teilen die EU-Förderbank und Geschäftsbanken die Kreditrisiken, was die finanziellen Hürden für neue Projekte signifikant senkt.
Dieses Projekt ist der erste Schritt eines umfangreicheren Windkraft-Förderplans, der im Dezember von der EIB beschlossen wurde. Der Plan sieht vor, dass die Deutsche Bank Bankgarantien speziell für Windenergiehersteller bereitstellt. Dies erlaubt den Herstellern, Vorauszahlungen für wichtige Komponenten wie Turbinen, Netzanschlussinfrastruktur, Kabel und Spannungswandler zu leisten. Solche finanziellen Sicherheiten sind entscheidend, damit die Hersteller ihre Lieferketten stabilisieren und ihre Produktionsprozesse effizient durchführen können.
Insgesamt plant die EIB, Geschäftsbanken mit fünf Milliarden Euro auszustatten, damit diese Bankgarantien an Unternehmen der europäischen Windindustrie vergeben. Diese Initiative ist Bestandteil des EU-Windkraftpakets, das im vergangenen Jahr von der Europäischen Kommission präsentiert wurde. Mit verschiedenen Maßnahmen will die Brüsseler Behörde den Ausbau der Windkraft vorantreiben.
Die EIB fungiert als zentrale Institution der EU für langfristige Finanzierungen, deren Eigentümer die Mitgliedstaaten sind. Die Bank richtet ihren Fokus zunehmend auf Projekte, die den Klimaschutz fördern und politische Ziele der Europäischen Union unterstützen. Neben der Windkraft zeigt die EIB auch Engagement für die Unterstützung der Ukraine.