Der Euro hat sich am Montag weitgehend stabil präsentiert. Die Gemeinschaftswährung bewegte sich bei 1,0845 US-Dollar und lag somit geringfügig unter dem Niveau vom Freitagabend. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,0860 Dollar festgelegt, im Vergleich zu 1,0851 Dollar am Donnerstag.
Der Wochenauftakt wurde von Marktexperten als impulsarm beschrieben. Wichtige Wirtschaftsdaten, an denen sich die Anleger orientieren könnten, stehen im Tagesverlauf nicht auf dem Programm. Die Anleger zeigten sich zurückhaltend, da im weiteren Verlauf der Handelswoche bedeutende Datenveröffentlichungen und geldpolitische Entscheidungen bevorstehen, die voraussichtlich Bewegung in den Devisenmarkt bringen werden.
Im Fokus steht die US-Notenbank Fed, die am Mittwoch ihre geldpolitischen Beschlüsse bekanntgeben wird. Es wird allgemein keine Änderung der Leitzinsen erwartet, jedoch erhoffen sich die Marktteilnehmer Hinweise auf den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung seit der großen Inflationswelle. Ebenfalls in dieser Woche wird der Arbeitsmarktbericht der US-Regierung erwartet, der traditionell großen Einfluss auf die Märkte hat. Zusätzlich wird auch die japanische Notenbank am Mittwoch ihre Zinsentscheidung verkünden.