EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat das neue 50-Milliarden-Dollar-Paket zur Unterstützung der Ukraine als unmissverständliches Signal an den russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnet. Nach ihren Worten soll Putin vor Augen geführt werden, dass die immense Last des durch ihn verursachten Schadens nicht auf den Schultern der europäischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler lasten wird, sondern von Russland selbst getragen werden muss. Während des G7-Gipfels in Italien erläuterte von der Leyen, dass die Mittel aus Erträgen des eingefrorenen russischen Vermögens in Europa stammen. Dieses umfassende Hilfspaket sei nicht nur eine kraftvolle Botschaft an Russland, sondern auch eine deutliche Bekundung der Unterstützung und Solidarität mit der Ukraine. Das von Russland angegriffene Land erhalte somit ein Zeichen der Zuversicht und Bewegungsfreiheit, begleitet von der Zusicherung, dass die Unterstützung solange anhalten werde, wie es nötig ist. Die Mittel könnten vielseitig eingesetzt werden, sagte von der Leyen weiter. Sie nannte den Wiederaufbau des Landes und die Beschaffung neuer Waffensysteme als mögliche Anwendungsgebiete. Mit diesem schlagkräftigen Maßnahmenpaket stärkt die EU nicht nur die Widerstandsfähigkeit der Ukraine, sondern setzt auch ein markantes Zeichen der Entschlossenheit gegenüber Russland.
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EU schnürt 50-Milliarden-Dollar-Paket für die Ukraine: Deutliche Botschaft an Putin