Der Kunststoffkonzern Covestro hat seine Gewinnprognose nach unten korrigiert, was die Anleger am Dienstag zunächst beunruhigte. Im vorbörslichen Handel auf Tradegate sank die Aktie um 1,6 Prozent und notierte knapp über 53 Euro im Vergleich zum Xetra-Schluss. Dies spiegelt die Sorge wider, dass das Unternehmen in einem weiterhin herausfordernden Geschäftsumfeld agiert. Gleichwohl bleiben Übernahmegerüchte ein unterstützender Faktor für die Covestro-Aktien. Ein Händler kommentierte, dass keine neuen Informationen zu den laufenden Übernahmegesprächen mit dem Ölkonzern Adnoc vorliegen. Dennoch sorgen die Spekulationen um einen möglichen Kauf weiterhin für Bewegung am Markt. Analyst Konstantin Wiechert von der Baader Bank äußerte, die präzisierte, aber nach unten korrigierte Prognose und die eher verhaltenen Signale bis zum Jahr 2025 könnten die Hoffnung auf einen Übernahmepreis von 65 Euro je Aktie schmälern. Realistischer bewertet er den seit einem Monat diskutierten Preis von 62 Euro, welchen die Aktie jedoch bisher nicht erreicht hat.
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Covestros Gewinnprognose trübt Anlegerstimmung – Übernahmephantasien halten weiter an