09. Juli, 2026

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Covestro senkt Prognose angesichts weiter anhaltender Herausforderungen

Covestro senkt Prognose angesichts weiter anhaltender Herausforderungen

Der Kunststoffspezialist Covestro zeigt sich angesichts anhaltender globaler Wirtschaftsprobleme und einer schwächelnden Automobilindustrie vorsichtiger für das laufende Geschäftsjahr. Trotz eines stabilen Umsatzes von 3,7 Milliarden Euro im zweiten Quartal sank der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 320 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum schrieb das Unternehmen rote Zahlen. Für das dritte Quartal prognostiziert der DAX-Konzern aus Leverkusen einen operativen Gewinn zwischen 250 und 350 Millionen Euro.

Konzernchef Markus Steilemann stellte eine angepasste EBITDA-Prognose für 2024 vor, die nun zwischen 1 und 1,4 Milliarden Euro liegt. Die ursprüngliche Zielmarke lag bei bis zu 1,6 Milliarden Euro, während die Durchschnittsschätzung der Analysten bereits in der unteren Hälfte dieser Spanne angesiedelt war. Der freie operative Finanzmittelzufluss, ursprünglich mit 0 bis 300 Millionen Euro beziffert, wird nun zwischen minus 100 und plus 100 Millionen Euro erwartet.

Neuigkeiten zu den andauernden Übernahmegesprächen mit dem Ölkonzern Adnoc blieben bislang aus und es wurden keine weiteren Informationen bekannt gegeben.