15. August, 2026

Politik

CDU und Bündnis Sahra Wagenknecht: Mögliche Zusammenarbeit auf Landesebene?

CDU und Bündnis Sahra Wagenknecht: Mögliche Zusammenarbeit auf Landesebene?

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) schließt eine Kooperation mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) auf Länderebene nicht kategorisch aus. Er betonte, dass CDU-Bundesparteichef Friedrich Merz auf Bundesebene eine Zusammenarbeit ausgeschlossen habe und dies innerhalb der CDU Konsens sei. Das BSW habe diese Haltung durch das Fernbleiben bei der Bundestagsrede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch untermauert. Gleichzeitig hob Wüst hervor, dass man auf Landesebene sehr genau prüfen müsse, welche Kandidaten für das BSW antreten. In Nordrhein-Westfalen sei die Wagenknecht-Partei aktuell "kein Thema". Bei der Europawahl erreichte das BSW hier 4,4 Prozent und deutschlandweit 6,2 Prozent. Der CDU-Politiker verwies auf den ehemaligen Düsseldorfer SPD-Oberbürgermeister Thomas Geisel, der für das BSW ins Europaparlament kandidierte, als ein Beispiel einer Person, die keine Notwendigkeit für "Brandmauern" biete. Insgesamt erachtet Wüst das BSW in NRW als nicht signifikant. In anderen Bundesländern hingegen, wo das BSW relevanter sei, vertraue er darauf, dass seine Kollegen die richtigen Entscheidungen treffen werden.