Der IT-Dienstleister Bechtle hat nach einer kürzlichen Prognosesenkung einen bedeutenden Großauftrag der Bundesverwaltung an Land gezogen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf bis zu 770 Millionen Euro und die Vertragspartner haben eine Laufzeit bis Ende 2027 vereinbart. Die Vereinbarung umfasst die Bereitstellung von bis zu 300.000 Endgeräten der Marke Apple, darunter iPhones und iPad-Tablets, die für den dienstlichen Gebrauch mit speziellen Plattformen ausgestattet werden.
Neben den Endgeräten beinhaltet der Vertrag, abgeschlossen mit dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI), auch diverses Zubehör und umfangreiche Dienstleistungen rund um die Produkte.
Diese positiven Nachrichten ließen die Anleger aufhorchen und sorgten für einen deutlichen Kursanstieg der Bechtle-Aktie um knapp 4 Prozent auf 41 Euro. Erst vergangene Woche war die Aktie aufgrund einer nachlassenden Nachfrage und der damit verbundenen reduzierten Prognose auf ein Jahrestief gefallen.