Die asiatischen Aktienmärkte erlebten am Montagmorgen erhebliche Einbrüche, nachdem letzte Woche weltweit bedeutende Indizes stark nachgegeben hatten. In Japan verzeichnete der Nikkei 225 einen Rückgang von rund 6,4 %, während der Topix-Index um mehr als 7 % fiel. Diese Verluste folgten schwachen Arbeitsmarktdaten aus den USA am Freitag, die Ängste vor einer drohenden Rezession in der größten Volkswirtschaft der Welt schürten. Parallel dazu hat der Yen gegenüber dem US-Dollar an Stärke gewonnen, seit die Bank of Japan letzte Woche die Zinssätze erhöhte. Diese Währungsentwicklung verteuert japanische Aktien für ausländische Investoren und trägt zu den Kursverlusten in Tokio bei. Auch in anderen Teilen Asiens waren deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Der Hauptindex Taiwans sank um etwa 7 %, wobei der Chip-Hersteller TSMC mehr als 6 % verlor. In Südkorea fiel der Kospi-Index um über 4 %. Bereits am Freitag hatten die Aktien in New York stark nachgegeben, nachdem offizielle Beschäftigungszahlen zeigten, dass US-Arbeitgeber im Juli nur 114.000 Stellen geschaffen hatten, deutlich weniger als erwartet. Diese Zahlen schürten Bedenken, dass der lang anhaltende Beschäftigungsboom in den USA seinem Ende entgegengehen könnte, und befeuerten Spekulationen darüber, wann und in welchem Umfang die Federal Reserve die Zinsen senken könnte.
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Asiatische Börsen in Turbulenzen: Japan und Taiwan führen Verluste an