09. Juli, 2026

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Ackman zieht Börsengang von Pershing Square zurück

Ackman zieht Börsengang von Pershing Square zurück

Der milliardenschwere Investor William Ackman wird vorerst nicht die Eröffnungsglocke an der New Yorker Börse läuten. Seine Investmentfirma Pershing Square hat ihre Pläne für einen Börsengang zurückgezogen, der es Anlegern ermöglicht hätte, in ein Portfolio von rund einem Dutzend Aktien seiner Wahl zu investieren. Dies teilte Ackman am Mittwoch seinen 1,3 Millionen Followern auf der Plattform X mit. Der plötzliche Rückzug kam, nachdem er in den letzten sieben Wochen über 150 Treffen hatte, um potenzielle Investoren für das Vorhaben zu gewinnen.

Ackman erklärte, dass er die Struktur des Angebots überdenken werde und 'Bericht erstatten' werde, sobald ein überarbeiteter Transaktionsentwurf fertig sei. Noch einen Tag zuvor hatte Pershing Square die Pläne für ein deutlich kleineres Angebot in Höhe von 2 Milliarden Dollar vorgestellt, nachdem Ackman ursprünglich angab, 10 Milliarden Dollar oder mehr durch ein US-öffentlich gehandeltes Vehikel, Pershing Square USA, einwerben zu wollen. Bei jüngsten Investorentreffen kreiste gar die Summe von 25 Milliarden Dollar als mögliche Zielgröße.

Diese potenziellen Angebotspläne folgten auf Ackmans zunehmend öffentliche Stellungnahmen zu sozialen und politischen Themen. In regulatorischen Einreichungen erklärte er, dass sein 'Markenprofil und breites Einzelhandels-Following' das Interesse der Anleger wecken könnten.

Im letzten Jahr führte er eine aggressive und erfolgreiche öffentliche Kampagne zur Absetzung der Präsidentin von Harvard, Claudine Gay, indem er ihre Reaktion auf Beschwerden über Antisemitismus auf dem Campus in Frage stellte und Anschuldigungen wegen Plagiats gegen sie verstärkte. In den letzten Wochen äußerte er sich zu verschiedenen Themen wie der Präsidentschaftswahl, unterstützte den ehemaligen Präsidenten Donald J. Trump und sagte voraus, dass dieser 'mit überwältigender Mehrheit gewinnen' werde. Er fügte hinzu: 'Das Land sollte sich hinter Trump stellen und ihm zum Erfolg verhelfen.'

Ackman verglich seine Ambitionen für seinen Fonds mit den außerordentlichen langfristigen Renditen, die Warren E. Buffett mit Berkshire Hathaway erzielt hat. Ackman betreibt einen weiteren börsengehandelten Fonds, Pershing Square Holdings, der in London und Amsterdam gehandelt wird.

Der Weg zu einem potenziellen Angebot war für Ackman und Pershing Square USA holprig. Der Handel mit dem Fonds sollte ursprünglich am Dienstagmorgen beginnen, wurde jedoch verschoben, weil die Securities and Exchange Commission ein Schreiben prüfen musste, das Ackman privat an einige bestehende Investoren seiner Firma geschickt hatte.

In diesem Schreiben erklärte Ackman, dass mehrere Investoren geplant hätten, an dem Angebot teilzunehmen. Ein Hedgefonds, Baupost Group, der laut Ackman ein Hauptinvestor im Angebot sein sollte, äußerte in den letzten Tagen, dass er keine der Aktien kaufen werde.