29. August, 2026

Politik

Verbrüderung der Außenseiter: Russland und Nordkorea im Schulterschluss

Verbrüderung der Außenseiter: Russland und Nordkorea im Schulterschluss

Das neueste Treffen zwischen Wladimir Putin und Kim Jong-un verdeutlicht eine bemerkenswerte Kehrtwende Russlands. Was einst als strikt zu meiden galt, hat sich nun in eine offene Umarmung gewandelt. Vor dem Hintergrund zunehmender Isolation nähert sich Moskau zunehmend Staaten an, die ähnliche Regierungsmethoden anwenden: Belarus, China, Iran, die Hamas, die Taliban und nun auch Nordkorea.

Die Konturen einer bedenklichen Allianz werden immer deutlicher sichtbar. Trotz der ehemals kritischen Haltung gegenüber Pjöngjang hat Russland sich entschieden, Kim Jong-un in die Riege seiner Verbündeten aufzunehmen. Dies unterstreicht nicht nur einen bedeutenden Wandel in Russlands außenpolitischer Strategie, sondern signalisiert auch eine immer gefährlichere Ost-Allianz.

Bemerkenswert ist dabei insbesondere die entspannte Haltung Russlands gegenüber Regimen, die Unterdrückung, Folter und Mord als Herrschaftsinstrumente nutzen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wohin sich die geopolitischen Achsen verschieben und was dies für die weltweite Stabilität bedeutet.