29. August, 2026

Politik

USA verschärfen Sanktionen gegen Huthi-Helfer: Ein weiterer Schritt im internationalen Krisenkampf

USA verschärfen Sanktionen gegen Huthi-Helfer: Ein weiterer Schritt im internationalen Krisenkampf

Die US-Regierung hat zusätzliche Sanktionen gegen Unterstützer der proiranischen Huthi-Miliz verhängt. Diese richten sich gegen mehrere Personen und Organisationen in China, dem Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Diese Akteure sollen die Huthi-Miliz im Jemen bei der Beschaffung von Waffen unterstützt haben.

Erst vergangene Woche kam ein philippinisches Besatzungsmitglied bei einem Huthi-Angriff auf ein Frachtschiff im Roten Meer ums Leben, wie John Kirby, der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, bekanntgab. Bei einem weiteren Angriff im Golf von Aden wurde ein Matrose aus Sri Lanka schwer verletzt. Den Angaben des US-Militärs zufolge mussten die Crews beider Schiffe evakuiert werden.

Seit Ausbruch des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der Hamas attackieren die Huthi vermehrt Frachtschiffe mit vermeintlichen Verbindungen zu Israel. Die USA, Großbritannien und ihre Verbündeten reagieren darauf mit Angriffen auf Huthi-Ziele im Jemen. Mittlerweile meiden große Reedereien die Route über das Rote Meer, die normalerweise etwa zehn Prozent des Welthandels abwickelt.

Kirby betonte, dass die Opfer der jüngsten Angriffe keine Waffen an Israel geliefert und keine Partei im Nahost-Konflikt ergriffen hätten. Sie seien lediglich ihrer Arbeit an Bord nachgegangen, um den Welthandel zu unterstützen. "Wie die Schiffe, auf denen sie fuhren, hatten diese beiden Kerle überhaupt nichts mit dem Konflikt in Gaza zu tun," sagte Kirby.

Bereits in der Vergangenheit haben die USA ähnliche Sanktionen erlassen, um die Huthi zu schwächen. Die neuen Maßnahmen frieren potenzielle Vermögenswerte der betroffenen Personen und Firmen in den USA ein. US-Bürgern und Personen in den Vereinigten Staaten wird es untersagt, Geschäfte mit den Sanktionierten zu tätigen. Auch international erweisen sich die Geschäfte für die Betroffenen als deutlich erschwert.