In einer entschlossenen Ansage bekräftigte US-Präsident Joe Biden die starke Unterstützung der Vereinigten Staaten für Israel angesichts zunehmender Drohungen durch den Iran. Biden untermauerte sein Bekenntnis zur Sicherheit des Staates Israel als "eisernes" Versprechen. Dies verdeutlichte er sowohl in persönlichen Aussagen gegenüber dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu als auch während einer Pressekonferenz mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida. Im Licht jüngster Entwicklungen, darunter US-Geheimdienstberichte über einen nahezu unmittelbar bevorstehenden Angriff Irans oder seiner Stellvertreter auf israelische Einrichtungen, verstärkt die US-Regierung ihre Zusicherungen an ihren Mittelost-Verbündeten.
Die Zusage wurde ebenfalls von US-Außenminister Antony Blinken in einem Gespräch mit dem israelischen Verteidigungsminister Joav Galant hervorgehoben. In einem Dialog erklärte der Sprecher des Außenministeriums Matthew Miller, dass die USA an der Seite Israels gegen sämtliche Bedrohungen des Irans und seiner Stellvertreter stehen würden.
Das bekräftigte Sicherheitsversprechen erfolgt im Kontext einer wachsenden Spannung zwischen Israel und Iran, speziell nach einem Luftangriff auf das iranische Botschaftsgelände in Syrien, der mutmaßlich von Israel ausgeführt wurde. Der iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei deutete an, dass Vergeltung folgen würde, was international Befürchtungen einer Eskalation schürt.
Derweil wurde bekannt, dass der regionale Kommandeur der US-Truppen, General Michael Erik Kurilla, bald Gespräche in Israel führen wird. Die Diskussionen sollen unter anderem die Ausweitung der humanitären Hilfe für den Gazastreifen und die Reaktion auf die iranischen Drohungen umfassen.
Parallel dazu verlagert sich der Blick auf den Gazastreifen, wo bei einem israelischen Luftangriff tragischerweise Familienmitglieder des Hamas-Auslandschefs Ismail Hanija ums Leben kamen. Während Israel die Tötung von drei seiner Söhne bestätigte, bleibt die Bestätigung für den Tod von Hanijas Enkelkindern aus. Die Hamas hält trotz dieses Verlustes an ihren Forderungen für einen dauerhaften Waffenstillstand fest und plant, einen Gegenvorschlag zu einem US-Vermittlungsvorschlag einzubringen.
Angesichts dieses Konfliktes wird auch die humanitäre Lage in Gaza diskutiert. Israels Verteidigungsminister Joav Galant kündigte die Eröffnung eines neuen Übergangs an, der die Zufuhr von Hilfsgütern erleichtern soll. Dies steht im Zusammenhang mit Warnungen vor einer möglichen Hungersnot und Bidens Forderung nach einer Ausweitung der Hilfslieferungen.
Abschließend trafen die angespannten Verhältnisse in der Region die Entscheidung der Lufthansa, Flüge in die iranische Hauptstadt Teheran bis zum Donnerstag vollständig einzustellen und die Sicherheitslage engmaschig zu überwachen.