Trotz heftiger Gefechte und intensivem Druck der russischen Streitkräfte hat die Ukraine die Kontrolle über die strategisch bedeutsame Kleinstadt Tschassiw Jar im Osten des Landes behauptet. Dies bestätigte Nasar Woloschyn, der Sprecher der dort stationierten ukrainischen Truppenverbände, in einer Aussage für das einheimische Fernsehen. „Tschassiw Jar hält stand“, erklärte Woloschyn und betonte, dass sich keine feindlichen Truppen innerhalb der Stadt befinden würden. Die russischen Soldaten, unterstützt von schwerer Artillerie, blieben bei dem Versuch, in die kleine Stadt vorzudringen, erfolglos. Die Lage, so die ukrainische Militärführung, sei derzeit unter Kontrolle. Unabhängige Überprüfungen der Angaben aus der umkämpften Region sind allerdings nicht möglich. Tschassiw Jar hat sich zu einem Fokuspunkt der russischen Militäroffensive entwickelt. Die Frontlinie nahm ihren Verlauf nur wenige Kilometer entfernt vom Stadtzentrum. Angesichts der Nähe zu Bachmut, das nach hart umstrittenen Kämpfen vor etwa einem Jahr in russische Hände fiel, gewinnt die Verteidigung von Tschassiw Jar an Wichtigkeit. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte erst kürzlich die Stadt besichtigt, um die dortigen Verteidigungsanlagen zu inspizieren, was die strategische Relevanz des Ortes weiter hervorhebt.
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Ukraine wehrt Angriffe in strategischer Kleinstadt ab