09. Februar, 2026

Politik

Überraschende Rettung nach Erdbeben: Vermisste in Taiwan gefunden

Überraschende Rettung nach Erdbeben: Vermisste in Taiwan gefunden

Nach dem verheerenden Erdbeben in Taiwan ist es den Rettungskräften gelungen, weitere 44 Personen aufzuspüren und in Sicherheit zu bringen. Diese erfreuliche Entwicklung wurde von Innenminister Lin You-chang verkündet. Die Betroffenen hatten in zwei Tunneln Schutz gesucht, als das Naturereignis sie überraschte. Darunter befanden sich 35 Mitarbeiter eines Luxushotels im Taroko-Nationalpark, die auf ihrem Weg zur Arbeitsstelle von dem Beben heimgesucht wurden.

Die Tunnel boten den Verunglückten Schutz vor herabstürzenden Gesteinsmassen. Allerdings wurde ein Passagier eines Busses verletzt, als ein Felsbrocken das Fahrzeug traf und dabei zwei Knochenbrüche verursachte. Zusätzlich zu den Personen in den Tunneln lokalisierten und retteten die Einsatzkräfte neun weitere Menschen, die Zuflucht in einer Höhle gefunden hatten.

Das Außenministerium Taiwans informierte darüber, dass mittlerweile etwa 70 Ausländer in Sicherheit gebracht werden konnten. Unter diesen befanden sich 25 deutsche Staatsbürger. Für drei vermisste Personen aus Kanada und Australien bleibt die Situation allerdings ungewiss, da bisher kein Kontakt zu ihnen hergestellt werden konnte.

Die unermüdlichen Bemühungen der Rettungsteams geben Anlass zur Hoffnung, dass auch die verbleibenden Vermissten wohlbehalten gefunden werden. Trotz der dramatischen Umstände zeichnet sich einmal mehr die Resilienz und die effektive Krisenreaktion der taiwanesischen Behörden ab.