28. August, 2026

Politik

Trump trotzt Attentat: Unveränderte Teilnahme am Republikaner-Parteitag in Wisconsin

Trump trotzt Attentat: Unveränderte Teilnahme am Republikaner-Parteitag in Wisconsin

Der frühere US-Präsident und republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump lässt sich von dem Attentat auf ihn nicht beirren. Trump kündigte auf der von ihm mitbegründeten Plattform Truth Social an, dass er seinen geplanten Besuch zum Parteitag der Republikaner im Bundesstaat Wisconsin wie vorgesehen antreten werde. Bereits am Sonntagnachmittag (Ortszeit) will er nach Milwaukee aufbrechen.

Bei einer Wahlkampfrede im Bundesstaat Pennsylvania wurde Trump am Samstag von einem Schützen am Ohr verletzt. Trotz der gravierenden Ereignisse entschied Trump, seine Reisepläne unverändert beizubehalten. In Milwaukee soll Trump im Verlauf der Woche offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner nominiert werden.

Trump erklärte, er habe zunächst überlegt, seine Reise um zwei Tage zu verschieben. Letztlich habe er jedoch beschlossen, "dass ich nicht zulassen kann, dass ein 'Schütze' oder ein potenzieller Attentäter eine Änderung des Zeitplans oder etwas anderes erzwingt". Somit wird er, wie ursprünglich geplant, noch am Sonntag nach Milwaukee aufbrechen.

Der Angreifer, ein 20-jähriger Mann aus Pennsylvania, war laut Angaben der Bundespolizei FBI von Sicherheitskräften getötet worden. Bei dem Angriff starb zudem ein Familienvater, der die Veranstaltung besuchte, und zwei weitere Teilnehmer wurden schwer verletzt. Der Vorfall hat weltweit Entsetzen ausgelöst und nährt Befürchtungen vor einer Eskalation politischer Gewalt in den USA.

Joe Biden, Trumps demokratischer Gegner bei der Präsidentenwahl am 5. November, verurteilte das Attentat scharf. Zahlreiche prominente Mitglieder beider Parteien äußerten ihr Entsetzen über den Anschlag.