19. Februar, 2026

Politik

Tragische Opfer in Odessa: Raketenbeschuss fordert Kinderleben

Tragische Opfer in Odessa: Raketenbeschuss fordert Kinderleben

In einem jüngsten Akt der Gewalt wurden die Straßen von Odessa durch russische Raketenangriffe erschüttert, die das Leben von mindestens vier Menschen forderten, darunter ein Kind. Die traurige Mitteilung erfolgte durch Oleh Kiper, den Militärgouverneur der Region, der über seinen Telegram-Kanal die bittere Nachricht vom Tod eines zehnjährigen Mädchens zusammen mit drei weiteren Bürgerinnen und Bürgern teilte. Ferner sind 14 Personen verletzt worden, einige davon schweben in lebensbedrohlichem Zustand. Nach Berichten handelte es sich bei den eingesetzten Waffen um Iskander-Ballistikraketen.

Die Stadt Odessa zählt zu den am stärksten durch Luftangriffe in der Ukraine heimgesuchten Gebieten. Vorgefallen sind diese Angriffe nicht ohne historische Ironie, denn genau am 10. April, dem Tag, an dem im Zweiten Weltkrieg die deutschen Truppen verdrängt wurden, erlebte die Stadt eine erneute Zuspitzung der Gewalt. Lokale Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Befreiung von den Nazi-Besetzern wurden von den aktuellen Kriegshandlungen überschattet. Eine Zeremonie mit Blumenniederlegungen wurde begangen, während der russische Staat seine Invasion teilweise mit der Bekämpfung vermeintlicher Faschistinnen und Faschisten in der Ukraine begründet.