28. August, 2026

Politik

Tarifverhandlungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Warnstreiks setzen ARD-Programm unter Druck

Tarifverhandlungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Warnstreiks setzen ARD-Programm unter Druck

Die aktuellen Tarifverhandlungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben erneut ihren Weg ins Programm von ARD gefunden. Warnstreiks führten zu signifikanten Ausfällen in diversen Häusern. Beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) beispielsweise fielen am Donnerstag die regionalisierten Nachrichten in den Radioprogrammen WDR 2 und WDR 4 sowie das Nachrichtenmagazin "Der Tag um 12" aus. Die Hörer wurden stattdessen mit einem Ersatzprogramm versorgt. Auch die TV-Sendung "Hier und heute" im WDR Fernsehen fiel den Arbeitskampfmaßnahmen zum Opfer. Am Nachmittag wurden nach Angaben des Senders Wiederholungen ausgestrahlt. Nicht nur der WDR, die größte Anstalt der ARD, war betroffen. Auch beim Bayerischen Rundfunk (BR) gab es spürbare Programmauswirkungen, die auf die Tarifverhandlungen zurückzuführen sind. Gewerkschafter haben zudem angekündigt, dass auch am Freitag mit Protestaktionen zu rechnen ist. Dies deutet darauf hin, dass die laufenden Tarifverhandlungen noch nicht zu einer Einigung geführt haben und weitere Störungen im Programm zu erwarten sind.