27. August, 2026

Politik

Tagesschau ohne Grafiken: Warnstreik legt Nachtausgaben lahm

Tagesschau ohne Grafiken: Warnstreik legt Nachtausgaben lahm

Die 'Tagesschau', eine der renommiertesten Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen, ist durch einen Warnstreik von ARD-Mitarbeitern beeinträchtigt worden. Aufgrund des Arbeitskampfs der Beschäftigten, der vom Norddeutschen Rundfunk (NDR) initiiert wurde, fielen die Nachtausgaben der 'Tagesschau' aus. Constantin Schreiber, Sprecher der 'Tagesschau', informierte die Zuschauer bereits am frühen Morgen direkt in der Sendung über die bestehenden Einschränkungen.

Auf Nachfrage bestätigte der NDR, dass die Frühausgaben der Sendung ebenfalls betroffen waren, da keine Grafikelemente zur Verfügung standen. Der Sender betonte, dass er bemüht sei, die Auswirkungen des Warnstreiks auf seine Programme so gering wie möglich zu halten, räumte jedoch ein, dass punktuelle Programmänderungen nicht auszuschließen seien.

Die 'Tagesschau' wird zusammen mit den 'Tagesthemen' auf dem Gelände des NDR in Hamburg unter dem Dach von ARD-aktuell produziert. Auch Mitarbeiter des NDR beteiligten sich am Warnstreik, der Teil der seit Wochen laufenden Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und ARD-Einrichtungen ist. Bereits zuvor kam es an verschiedenen Standorten wie dem Bayerischen Rundfunk, dem Westdeutschen Rundfunk und Radio Bremen zu ähnlichen Arbeitsniederlegungen, die immer wieder Programmbeeinträchtigungen nach sich zogen.