Der jüngste Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri offenbart eine beunruhigende Tatsache: Zum ersten Mal hält China Nuklearsprengköpfe in erhöhter Alarmbereitschaft. Diese Entwicklung wirft ernste Fragen auf, da Peking weiterhin offen seine imperialen Ambitionen verfolgt.
Gleichzeitig steht der Iran, laut zahlreichen Expertenmeinungen, kurz vor der Fertigstellung einer eigenen Atombombe. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass eine Verringerung der Anzahl von Atomwaffen nicht zwangsläufig zu einer sicheren Welt führt. Denn auch Abschreckung kann einen wichtigen Beitrag zur Stabilität leisten.
Das eigentliche Problem liegt jedoch darin, welche Staaten Zugang zu diesen zerstörerischen Waffen haben. Viele Regime mit aggressiven außenpolitischen Zielen stellen eine Bedrohung für den globalen Konsens dar, der den Einsatz von Atomwaffen als tabuisiert betrachtet.