28. August, 2026

Politik

Russische Streitkräfte gewinnen an Boden: Urozhaine erneut erobert

Russische Streitkräfte gewinnen an Boden: Urozhaine erneut erobert

Russlands Militär hat am Wochenende einen bemerkenswerten Schritt unternommen und das im letzten Sommer von der Ukraine zurückgewonnene südliche Dorf Urozhaine eingenommen. Diese jüngste Entwicklung reiht sich in eine Serie langsamer, aber stetiger Vorstöße ein, die mühsam errungene ukrainische Siege wieder rückgängig machen.

Für Kiew sind die russischen Fortschritte eine ernüchternde Entwicklung, da die ukrainischen Truppen darum kämpfen, Angriffe entlang einer Frontlinie von mehr als 600 Meilen einzudämmen. Auch im Osten drängen die Truppen Moskaus weiter vor. Sie haben die Außenbezirke von Chasiv Yar, einer ukrainischen Bastion in der Region, erreicht und nähern sich einer wichtigen ukrainischen Versorgungsroute.

Die Ukraine hofft darauf, dass die kürzlich von westlichen Verbündeten gelieferten Waffen und Munition dabei helfen, die russischen Kräfte zurückzuhalten. Dies ist bereits im Nordosten geschehen, wo verstärkte ukrainische Verteidigungslinien einen russischen Angriff, der die zweitgrößte Stadt der Ukraine, Charkiw, bedrohte, zum Stillstand gebracht haben. US-Beamte erklärten letzte Woche, dass Russland in den kommenden Monaten wahrscheinlich keine signifikanten territorialen Gewinne erzielen werde.

Einen genaueren Blick auf die Situation auf dem Schlachtfeld lohnt sich.

Das russische Verteidigungsministerium behauptete am Sonntag, dass seine Soldaten Urozhaine, ein kleines Dorf im Südosten der Ukraine, erobert hätten. Das ukrainische Militär machte keine Stellungnahme, aber Karten über das Schlachtfeld, erstellt von Analysten anhand von Kampfaufnahmen, zeigten ebenfalls Urozhaine unter russischer Kontrolle. Dazu gehört auch eine Karte von DeepState, einer Gruppe mit engen Verbindungen zur ukrainischen Armee.

"Russische Streitkräfte haben Urozhaine besetzt," sagte DeepState am Sonntag und beschrieb den Verlust als einen "Verteidigungskollaps." Auch Pasi Paroinen von der Black Bird Group, einer in Finnland ansässigen Organisation, die Bildmaterial vom ukrainischen Schlachtfeld analysiert, bestätigte den Verlust.