Beim Parteitag der Republikaner in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin wurde Donald Trump offiziell als Präsidentschaftskandidat nominiert. Trump erhielt dabei die notwendige Mehrheit der Delegiertenstimmen, eine Vorhersehbarkeit nach seinem Erfolg in den parteiinternen Vorwahlen. Als nächstes wird Trumps Rede beim Parteitag, die in der Nacht von Donnerstag auf Freitag deutscher Zeit stattfinden soll, mit großer Spannung erwartet. Nur kurz vor der Nominierung hatte Trump den Senator J.D. Vance als seinen Vizekandidaten präsentiert. Vance ist bekannt als Autor des Bestsellers 'Hillbilly-Elegie' und repräsentiert den Bundesstaat Ohio im Senat. Nachdem die parteiinternen Vorwahlen abgeschlossen sind, müssen beide Parteien ihre Gesamtergebnisse auf nationaler Ebene bestätigen. Die Republikaner versammelten hierzu mehr als 2.400 Delegierte in Milwaukee, wo Trump die notwendige Anzahl von 1.215 Stimmen leicht übertraf. Bereits im März hatte er diese rechnerische Hürde genommen, die nun in einem perfekt inszenierten Spektakel formell bestätigt wurde. Ein dramatischer Vorfall überschattete den Parteitag: Am Wochenende wurde Trump bei einem Attentat leicht verletzt. Trotz der Attacke reiste der 78-Jährige bereits am Sonntag nach Milwaukee weiter. Der Parteitag begann am Montag unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen, mit Straßensperren und speziellen Sicherheitsüberprüfungen rund um den Veranstaltungsort. Tausende von Politikern, Parteimitgliedern und Pressevertretern sind nach Milwaukee gereist. Der Parteitag umfasst Reden der Republikaner-Prominenz sowie die Verabschiedung des Parteiprogramms. Zum Auftakt der Veranstaltung wurden kämpferische Parolen skandiert. Der ohnehin hitzige Wahlkampf der USA erlebte in den letzten Tagen weitere Eskalationen. Trumps Kandidatur wird auch durch einen juristischen Erfolg beflügelt, da das Verfahren gegen ihn in der Affäre um geheime Regierungsdokumente eingestellt wurde. Trump forderte daraufhin die Einstellung weiterer Verfahren und setzte sich erneut als unerschütterlicher Anführer in Szene.
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Republikaner nominieren Donald Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten