28. August, 2026

Politik

Nikki Haley stärkt Donald Trump den Rücken: Symbolische Unterstützung für Präsidentschaftskandidat

Nikki Haley stärkt Donald Trump den Rücken: Symbolische Unterstützung für Präsidentschaftskandidat

Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat sich im Vorfeld des Parteitags der Republikaner hinter Donald Trump gestellt und die Delegiertenstimmen, die sie bei den Vorwahlen gewann, freigegeben. Laut US-Medienberichten ermutigte die 52-Jährige die 97 Delegierten, die sie unterstützt hatten, bei der kommenden Woche in Milwaukee stattfindenden Veranstaltung für Trump zu votieren. Dieser Schritt ist zwar symbolisch, da Trump die erforderliche Schwelle von 1215 Delegiertenstimmen bereits im März erreicht hatte, aber es unterstreicht die parteiinterne Einigkeit vor der Wahl.

Haley, die ein wochenlanges Duell gegen Trump während der internen Vorwahlen geführt hatte, zog sich geschlagen zurück und sprach sich im Mai öffentlich dafür aus, Trump bei der Wahl im November ihre Stimme zu geben. Diese unerwartete Wendung folgt auf eine Phase intensiver Auseinandersetzungen zwischen den beiden, wodurch sie für manche Republikaner als moderatere und jüngere Alternative zu dem 78-jährigen Trump galt.

Haley betonte, dass der Nominierungsparteitag ein Zeichen der republikanischen Einheit sei. Sie äußerte medienwirksam Zweifel an der Regierungsfähigkeit von US-Präsident Joe Biden und warnte vor den Konsequenzen einer Präsidentschaft von Vizepräsidentin Kamala Harris. Haley rief ihre Delegierten dazu auf, Trump nächste Woche zu unterstützen, und erklärte, sie werde am Parteitag selbst nicht teilnehmen. Trump hatte bereits im Vorfeld ausgeschlossen, Haley zur Vizepräsidentschaftskandidatin zu machen.

Derweil verdichten sich die Zeichen, dass es im US-Wahlkampf zu einer erneuten Auseinandersetzung zwischen Trump und Biden kommen wird. Biden, der bei der Wahl am 5. November erneut antritt, hat ebenfalls die nötigen Delegiertenstimmen in seiner Partei sicher. Allerdings hat eine kürzliche TV-Debatte eine Diskussion unter den Demokraten ausgelöst, ob der 81-jährige Biden aufgrund seines Alters der geeignete Kandidat ist.