07. Juli, 2026

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Lyft-Aktie stürzt trotz erstem Quartalsprofit ab

Lyft-Aktie stürzt trotz erstem Quartalsprofit ab

Die Aktie von Lyft erlitt am Mittwoch ihren größten Einbruch seit über einem Jahr, nachdem das Unternehmen Buchungszahlen veröffentlichte, die Anleger verunsicherten. Trotz eines erstmaligen Quartalsgewinns von 5 Millionen US-Dollar fiel der Aktienkurs des Fahrdienstvermittlers aus San Francisco im Mittagshandel um nahezu 13 % auf 9,54 US-Dollar pro Aktie. Der Rückgang folgte auf die Bekanntgabe von Bruttobuchungen für das zweite Quartal, die am unteren Ende der prognostizierten Spanne von 4 bis 4,1 Milliarden US-Dollar lagen. Auch die Prognose für das dritte Quartal blieb mit derselben Spanne hinter den Erwartungen der Wall-Street-Analysten von 4,15 Milliarden US-Dollar zurück. Lyft definiert Bruttobuchungen als den Gesamtwert der an Fahrdienstnutzer in Rechnung gestellten Transaktionen, inklusive Steuern, Mautgebühren und Gebühren, jedoch ohne Trinkgelder. Dazu gehören auch Einnahmen aus anderen Angeboten wie Fahrrad- und Rollervermietungen. Dieser Kurssturz erfolgte nur einen Tag nach einem starken Gewinnbericht des Hauptkonkurrenten Uber, der dessen Aktien um mehr als 10 % ansteigen ließ. Trotz der gemischten Nachrichten konnte Lyft einen bereinigten Gewinn von 24 Cent pro Aktie bei einem Umsatz von 1,44 Milliarden US-Dollar vorweisen, was beides über den Prognosen der Wall Street lag. Zudem verzeichnete das Unternehmen Quartalsrekorde bei aktiven Fahrern, Fahrten und Fahrerstunden, was Lichtblicke in einem ansonsten herausfordernden Umfeld bot.