Die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock zeigt sich entschlossen, den Iran nach dessen Attacke auf Israel mit einer strikteren Haltung zu konfrontieren, ohne jedoch den Konflikt eskalieren zu lassen. Am Rande des G7-Gipfels auf Capri betonte sie die Bedeutung einer verantwortungsvollen Positionierung: "Der Iran muss isoliert sein. Und zugleich darf es zu keiner weiteren Eskalation kommen."
Baerbock wies auf die Notwendigkeit einer internationalen Reaktion hin, um den Vorfall, den sie als präzedenzlos bezeichnete, zu adressieren. Gleichzeit forderte sie Maßnahmen, die eine friedliche Zukunft für die Bewohner sämtlicher betroffener Regionen, einschließlich Israel, Westjordanland und Libanon, sichern. "Das ist auch die stärkste Waffe für weitere Deeskalation: die Zusammenarbeit von denjenigen, die für ihre Menschen Schutz und Sicherheit bieten wollen.", erklärte die Außenministerin.
Baerbock lobte Israel für seine Verteidigungsfähigkeiten und die dadurch demonstrierte Stärke, welche die Unterstützung regionaler Partner reflektiere. Diese Verbundenheit gewährleiste einen "Defensivsieg", der nun durch diplomatische Bemühungen gestützt werden müsse.
Auch der italienische Außenminister Antonio Tajani sprach Israel die Unterstützung durch die G7 zu und betonte die Freundschaft zu dem Land, was weitere Sanktionen gegen den Iran auf der Agenda platziere. Dennoch rief er beide Seiten zur Deeskalation auf. In dieser Mission stimmt auch die Europäische Union mit ein, die in einer nächtlichen Erklärung während des Gipfels in Brüssel sowohl Israel als auch den Iran zu einem Stopp weiterer Aggressionen aufrief.