07. Juli, 2026

Märkte

Intel Corp im Fokus: Jim Cramers Einschätzung zum jüngsten Marktabverkauf

Intel Corp im Fokus: Jim Cramers Einschätzung zum jüngsten Marktabverkauf

Jim Cramer äußerte sich in seiner aktuellen Sendung auf CNBC zum brutalen Marktabverkauf am Montag, der Anleger zur Verzweiflung treiben könnte. Laut Cramer war dieser „hässliche“ Abverkauf jedoch zu erwarten. Er betonte, dass dieser Marktrückgang zwar so heftig war, dass man sich fragen könnte, warum man überhaupt investiert ist, dies jedoch genau der Zeitpunkt sei, um langfristig zu kaufen. Cramer erklärte weiter, dass der Abverkauf dadurch ausgelöst wurde, dass Geldmanager, die sich Geld aus Japan liehen, um in US-Aktien zu investieren, kalt erwischt wurden, als Japan die Zinsen erhöhte. Diese Fonds mussten daraufhin ihre Aktien verkaufen. Der Tiefpunkt dieses Rückgangs sei noch nicht erreicht, solange diese Verkäufe nicht abgeschlossen sind. Ein weiterer Verkaufsgrund sei die Vorstellung, dass die Fed zu spät mit Zinssenkungen sei. Eine kleine Zinssenkung hätte laut Cramer jedoch nicht viel geändert und Fed-Chef Jerome Powell würde bei Bedarf schnell handeln. In Bezug auf Technologiewerte gebe es keine „sicheren Häfen“. Obwohl Cramer seine positive Haltung zu einigen wichtigen Tech-Aktien bekräftigte, warnte er, dass kurzfristig Schmerz bevorsteht, sollten Investoren in diesem Bereich investieren wollen. Im Hinblick auf Intel Corp bleiben die Aussichten düster. Das Unternehmen verfehlte die Erwartungen im letzten Quartal und setzte seine Dividende aus. Der Aktienkurs erlitt daraufhin schwere Verluste. Intel hat weiterhin hohe Lagerbestände und erhebliche langfristige Schulden. Analysten gehen davon aus, dass die Probleme des Unternehmens bis 2025 anhalten werden. Angesichts dieser Faktoren empfiehlt es sich, vorerst andere KI-Aktien ins Auge zu fassen und Intel zu meiden, bis eine klare Lösung der Probleme in Sicht ist.