24. August, 2026

Politik

Hochwasser in Bayern klingt ab – Aufräumarbeiten folgen

Hochwasser in Bayern klingt ab – Aufräumarbeiten folgen

Die Hochwasserlage in Bayern zeigt nach über eineinhalb Wochen endlich Entspannung. Dem Hochwassernachrichtendienst (HND) des Freistaats zufolge werden die letzten Donaupegel spätestens am Donnerstag unter die Meldestufen sinken. An einigen Orten, wie der Altmühl, der Amper sowie am Starnberger See und Ammersee, wird jedoch noch mehrere Tage lang die niedrigste Meldestufe eins überschritten bleiben. Glücklicherweise sind in den kommenden Tagen keine relevanten Niederschläge vorhergesagt, was das Ende der Hochwasserlage wahrscheinlich macht.

Schon am Mittwoch konnte auch der schwäbische Landkreis Donau-Ries den Katastrophenfall aufheben, als letzte betroffene Kommune in Bayern. In den zahlreichen von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten sind die Aufräumarbeiten voll im Gange: Keller werden ausgepumpt und Schäden begutachtet. Der Stand der bekannten Todesopfer blieb am Mittwoch unverändert bei vier Personen, ein 22-jähriger Feuerwehrmann wird nach wie vor vermisst.

Laut dem bayerischen Innenministerium waren seit Beginn der Katastrophe rund 84.000 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Zudem mussten etwa 7.000 Menschen evakuiert werden. Die deutschen Versicherer schätzen die versicherten Schäden vorläufig auf rund zwei Milliarden Euro in Bayern und Baden-Württemberg. Eine genaue Bezifferung des Gesamtschadens in Bayern steht noch aus.