Im Kampf um die finanzielle Überlegenheit im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl hat die Republikanische Partei erhebliche finanzielle Unterstützung für ihren voraussichtlichen Kandidaten Donald Trump erhalten, wie neue Bundesunterlagen am Montag offenlegten. Bislang war Trump primär auf kleinere Spenden angewiesen, insbesondere auf Beiträge von weniger als 200 Dollar, die er über das Internet einsammelte. Nun scheint das Rennen, in welchem der ehemalige Präsident seine parteiinternen Gegner deutlich überholen konnte, einen Wendepunkt erreicht zu haben. Bedeutende Parteispender beginnen, ihm ihre finanzielle Unterstützung zuzusichern. In Anbetracht der steigenden Fundraising-Erfolge von Joe Biden und der Demokratischen Partei fühlen sich die Großspender zunehmend dazu verpflichtet, Trumps Kampagne finanziell zu unterstützen. In den letzten zwei Wochen des März konnte ein Komitee, das Trump unterstützt, nahezu 18 Millionen Dollar sammeln, wobei der Hauptteil der Summe aus großzügigen sechsstelliges Beträgen stammte. Trumps Kampagne gibt an, dass sie und die Republikanische Partei insgesamt über 93 Millionen Dollar in ihren verschiedenen Komitees zur Verfügung haben, nachdem im März mehr als 65 Millionen Dollar eingenommen wurden. Doch die Republikaner hinken noch hinterher. Im ersten Quartal diesen Jahres konnten Joe Biden und die Demokratische Partei gemeinsam mehr als 187 Millionen Dollar aufbringen, einschließlich 90 Millionen Dollar allein im März, und schlossen den Monat mit 192 Millionen Dollar in der Hinterhand ab. Eine ganzheitliche Darstellung der Fundraising-Aktivitäten Trumps für das erste Quartal steht noch aus. Die zwei Komitees, welche am Montag Berichte einreichten, zeigten Einnahmen von nahezu 90 Millionen Dollar seit Januar auf; dabei sind jedoch die direkt durch Trumps Kampagne und das Republikanische Nationalkomitee gesammelten Gelder nicht enthalten.
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Großspender wechseln auf Trumps Seite – Kampf um Finanzstärke mit Biden nimmt an Fahrt auf