07. Juli, 2026

Märkte

Euro fällt leicht – Wirtschaftsdaten aus Deutschland stützen

Euro fällt leicht – Wirtschaftsdaten aus Deutschland stützen

Der Euro hat am Mittwoch geringfügig nachgegeben und somit die Verluste des Vortages fortgesetzt, blieb aber oberhalb der Marke von 1,09 US-Dollar. Am Morgen wurde der Wechselkurs bei 1,0922 Dollar notiert, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorabend bedeutet. Die Europäische Zentralbank (EZB) bezifferte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0915 Dollar.

Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) sehen den schwächeren Euro im Kontext der reduzierten Erwartungen an Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Hintergrund ist die jüngste Stabilisierung der Finanzmärkte, die den Druck auf die Fed zur Zinssenkung gemildert hat.

Trotz anfänglicher Verluste konnte sich der Euro im Laufe des Morgens teilweise erholen, was auf bessere als erwartete Konjunkturdaten aus Deutschland zurückzuführen ist. Die Industrieproduktion in der größten Volkswirtschaft der Eurozone verzeichnete im Juni einen unerwarteten Anstieg.

Für den weiteren Tagesverlauf rechnen Experten am Devisenmarkt mit einem eher ruhigen Handel ohne größere Impulse. Wichtige Konjunkturdaten, an denen sich Investoren orientieren könnten, stehen nicht auf der Agenda.