Bei russischen Bombardements in der Siedlung Nju-Jork in der Ostukraine sind erneut vier Zivilisten ums Leben gekommen. Drei weitere Personen wurden verletzt, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Donezk bekanntgab. Die Angreifer setzten unter anderem eine 250-Kilogramm-Gleitbombe ein, die mehrere Wohnhäuser beschädigte. In der Nähe der Stadt Torezk haben russische Truppen ihre Angriffe verstärkt und dabei kleinere territoriale Gewinne erzielt.
Zusätzlich wurden am Tag zuvor durch russischen Beschuss bei Kurachowe und in der Umgebung von Torezk mindestens drei Menschen getötet und fast 20 weitere verletzt. Über 30 Wohngebäude erlitten Sachschaden. Die Ukraine wehrt seit über zwei Jahren eine russische Invasion ab, wobei Russland die vollständige Abtretung des Gebiets Donezk fordert.
Die humanitäre Lage vor Ort verschlechtert sich zusehends, während die Spannungen weiter steigen. Beobachter befürchten, dass die Eskalation in der Region weiterhin unzählige Opfer und Zerstörungen hervorrufen wird. Internationale Bemühungen zur Friedensvermittlung erscheinen angesichts der harten Forderungen Russlands und der unvermindert intensiven Kämpfe zunehmend schwierig.