07. Juli, 2026

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DraftKings trotzt Höhen und Tiefen: Analyst optimistisch gestimmt

DraftKings trotzt Höhen und Tiefen: Analyst optimistisch gestimmt

DraftKings hat seit seinem Börsendebüt im Juli 2019 eine regelrechte Achterbahnfahrt hinter sich. Nach einem fulminanten Anstieg um über 600 % innerhalb weniger Jahre, befindet sich die Aktie nun rund 55 % unter ihrem Höchststand.

Trotz der natürlichen Schwankungen bei jungen Wachstumsaktien bleibt der Analyst von DraftKings' langfristigem Potenzial überzeugt. Das Unternehmen steht auf soliden Füßen und operiert in einem schnell wachsenden Markt. Die Legalisierung des Sportwettens durch den US Supreme Court im Mai 2018 führte zu einem sprunghaften Anstieg der Online-Sportwetten-Nutzer (OSB). Es wird erwartet, dass in den nächsten fünf Jahren 17 Millionen weitere Nutzer hinzukommen, und DraftKings ist gut positioniert, um von diesem Trend zu profitieren.

Im zweiten Quartal verzeichnete DraftKings 8,4 Millionen einzigartige Nutzer in den letzten 12 Monaten – ein Zuwachs von 900.000 gegenüber dem ersten Quartal und 2,2 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Vor fünf Jahren lag diese Zahl bei nur 1,8 Millionen. Bemerkenswerterweise konnte das Unternehmen seine Kundenakquisitionskosten im Jahresvergleich um über 40 % senken. Der CEO rechnet damit, dass dieses 'gesunde Kundenakquisitionsumfeld' bis 2024 und darüber hinaus anhalten wird.

Obwohl der durchschnittliche Umsatz pro einzigartigem monatlichen Spieler (ARPMUP) im zweiten Quartal auf $117 gesunken ist, glaubt man bei DraftKings, dass dies größtenteils auf die Übernahme von Jackpocket zurückzuführen ist, die mehr Nutzer hinzufügte. In dieser Wachstumsphase wird der Fokus stärker auf Nutzergewinnung und Marktanteile gelegt, was wichtiger ist als die Maximierung der Gewinne. Die beeindruckende Umsatzsteigerung von 26 % im zweiten Quartal auf $1,1 Milliarden gibt dem Unternehmen finanziellen Rückenwind.

Ein weiteres interessantes Manöver von DraftKings ist die Einführung eines 'Gaming Tax Surcharges' ab dem 1. Januar 2025 in vier Bundesstaaten mit Steuerquoten über 20 %: Illinois, New York, Pennsylvania und Vermont. Diese Entscheidung könnte zur Abwanderung von Nutzern zu anderen Plattformen führen, aber DraftKings erwartet dadurch eine erhebliche Steigerung des bereinigten EBITDA, das 2025 zwischen $900 Millionen und $1 Milliarde ohne diesen Zuschlag liegen könnte.

Trotz möglicher Kritik an diesem Schritt könnte DraftKings als Vorreiter fungieren, dem andere Plattformen folgen, sollten die Nutzerreaktionen und die finanziellen Auswirkungen positiv ausfallen.