US-Präsident Joe Biden hat nach dem jüngsten Attentat auf den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump erneut ein Verbot von Sturmgewehren gefordert. Während einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas, Nevada, thematisierte Biden, dass der Täter beim Anschlag eine AR-15 benutzt habe. Diese Waffe habe bereits zahlreiche Menschenleben gefordert, darunter auch das unschuldiger Kinder.
Umso dringlicher sei nun die Notwendigkeit, derartige Waffen aus dem Umlauf zu ziehen. „Es ist an der Zeit, sie zu verbieten,“ betonte Biden. Er wies darauf hin, dass die Bemühungen um schärfere Waffengesetze in den USA seit Jahren ins Leere laufen. Der wesentliche Grund dafür sei der Widerstand der Republikaner sowie der massive Einfluss der Waffenlobby, die vehement gegen jede Verschärfung der Waffengesetze ankämpft.
Die Diskussion um Waffenkontrollen in den USA bleibt somit ein emotionales und tiefsitzendes Thema, das das Land weiterhin spaltet. Experten sind sich einig, dass ohne eine parteiübergreifende Einigung und eine Einschränkung der Macht der Waffenlobby kaum Fortschritte in Richtung strengeren Waffenkontrollen erzielt werden können.