Warren Buffetts Investmentunternehmen Berkshire Hathaway hat Anfang August seinen Anteil an Apple um mehr als 50 % gekürzt. Dieser Schritt sorgte zunächst für Verunsicherung bei Anlegern und Verbrauchern, doch Eric Lynch, Aktionär von Berkshire Hathaway und Geschäftsführer von Scharf Investments, beruhigt die Gemüter in einer Analyse bei Market Domination.
Lynch betont, dass dieser Schritt keineswegs ein negatives Signal für Apple darstellt. Vielmehr zeige er Buffetts anhaltende Verpflichtung zu einer Sicherheitsmarge. 'Es ist ein großartiges Unternehmen, aber er hat es 2016 zum Zehnfachen der Gewinne gekauft. Nun hat er den Anteil auf über die Hälfte reduziert, da es aktuell zum Dreißigfachen der Gewinne gehandelt wird. Die Umsätze und das operative Einkommen haben sich in den letzten drei Jahren kaum bewegt, weshalb er sich um die Sicherheitsspanne sorgt,' erklärt Lynch.
Mit dem frei gewordenen Kapital sei Buffett nun auf der Suche nach neuen Gelegenheiten, warte jedoch weiterhin auf günstigere Bewertungen. Berkshire Hathaway hat kürzlich Anteile an Chubb erworben, einem Versicherungsunternehmen, dessen Prämien jährlich um etwa 10 % steigen. Zudem habe Buffett mehrere lukrative Möglichkeiten in Japan identifiziert.
Für detailliertere Einblicke und aktuelle Marktaktivitäten können Sie die vollständige Episode von Market Domination ansehen.