17. Juli, 2026

Politik

Trauer in der arabischen Welt: Beileidsbekundungen für Irans verstorbenen Präsidenten Raisi

Trauer in der arabischen Welt: Beileidsbekundungen für Irans verstorbenen Präsidenten Raisi

Die Nachricht vom Ableben des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi samt seines Außenministers Hussein Amirabdollahian hat in der arabischen Welt eine Welle der Betroffenheit ausgelöst. Staatsoberhäupter und Regierende drücken in einer Reihe von Beileidsbekundungen ihre Solidarität mit der Führung und dem Volk der Islamischen Republik aus. Der Emir von Katar, Tamim bin Hamad al-Thani, machte seine Anteilnahme in einer Nachricht auf der Social-Media-Plattform X öffentlich und sprach von seinem "aufrichtigen Beileid".

Ägypten ließ durch eine offizielle Erklärung des Regierungssprechers verlauten, man trauere um Präsident Raisi und die weiteren Opfer des tragischen Unfalls. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte König Abdullah II. von Jordanien, indem er eingehend sein Mitgefühl mit der Islamischen Republik bekundete und von einem Verlust für "Brüder, Führung, Regierung und Volk" sprach.

Die von der Trauer ebenfalls betroffene syrische Führung um Baschar al-Assad, ein enger Verbündeter Irans, teilte durch die staatliche Nachrichtenagentur Sana sein Bedauern über den "schmerzlichen Vorfall" mit. Aber auch über die Staatsgrenzen hinaus fand der Vorfall Echo: Die irakische Regierung in Bagdad und der amtierende libanesische Ministerpräsident Nadschib Mikati, der sogar drei Tage Staatstrauer anberaumte, äußerten ihre Sympathie.

Die Trauerbekundungen erstrecken sich auch auf die vom Iran unterstützten regionalen Milizen. So würdigte die libanesische Hisbollah Raisi als hartnäckigen Förderer der gemeinsamen Ziele, namentlich der Anliegen Jerusalems und Palästinas. Die jemenitischen Huthi erklärten unterdessen auf der Plattform X, dass Raisis Tod nicht nur ein Verlust für den Iran, sondern für die gesamte islamische Gemeinschaft sei.

Der Iran festigt seinen Einfluss in der Region insbesondere durch Allianzen mit proiranischen Milizen und politischen Bewegungen, wie die syrische Regierung, die libanesische Hisbollah und die Jemenitische Huthi-Miliz, welche als Teil der "Achse des Widerstands" gegen Israel gelten.