28. Juli, 2026

Politik

Schwere Raketenangriffe auf Charkiw und Kiew fordern Opfer und richten großen Schaden an

Schwere Raketenangriffe auf Charkiw und Kiew fordern Opfer und richten großen Schaden an

Bei den jüngsten russischen Raketenangriffen auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, über zwei Dutzend wurden verletzt. Dies gab Gouverneur Oleh Synjehubow über den Nachrichtenkanal Telegram bekannt. Ein Großteil der Opfer lebte in einem fünfstöckigen Wohngebäude, das schwer beschädigt wurde. Auch zwei Einsatzfahrzeuge, ein Feuerwehr- und ein Ambulanzfahrzeug, blieben nicht verschont. Insgesamt wurden durch die Angriffe mindestens 20 Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Das russische Militär feuerte hierbei insgesamt fünf Raketen auf die Großstadt ab. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew blieb nicht verschont und wurde mit mindestens einem Marschflugkörper angegriffen. Durch herabstürzende Trümmer eines zerstörten Flugkörpers wurden eine Autowerkstatt, eine Autowaschanlage sowie etwa ein halbes Dutzend Fahrzeuge beschädigt. Informationen der Behörden zufolge gab es allerdings keine Verletzten. Das Energieunternehmen DTEK berichtete zudem über Schäden an einer Transformatorenstation. Die Stromversorgung wurde jedoch schnell wiederhergestellt. Die Ukraine verteidigt sich seit über zwei Jahren gegen die russische Invasion. Regelmäßige Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur führen immer wieder zu Stromsperren und anderen Versorgungsengpässen. Diese jüngsten Vorfälle unterstreichen die anhaltende Brisanz und die damit verbundenen menschlichen und materiellen Verluste in dem Konflikt.