Die Präsidentschaftswahl in den USA rückt näher. Im Fokus steht eine bedeutende juristische Entscheidung, die das politische Klima nachhaltig beeinflussen könnte.
Mehr als drei Monate sind vergangen, seit eine Jury in Manhattan den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in 34 Fällen der Fälschung von Unterlagen und der Vertuschung eines Sexskandals für schuldig befunden hat. Allerdings wurde Trump nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs im Juli Immunität in bestimmten Bereichen gewährt, wodurch die Urteilsverkündigung noch aussteht.
Der vorsitzende Richter Juan Merchan, der das Verfahren leitete, hatte Trumps Straffestsetzung zunächst einmal verschoben. Nun steht er vor einer folgenschweren Entscheidung: Soll er Trump wie geplant am 18. September verurteilen oder der Bitte des Ex-Präsidenten nachkommen und das Urteil auf die Zeit nach der Wahl am 5. November vertagen?
Eine Verschiebung der Urteilsverkündung würde bedeuten, dass die amerikanischen Wähler ohne Wissen über Trumps mögliche Inhaftierung zur Wahl gehen. Eine unmittelbare Verurteilung hingegen dürfte dazu führen, dass Trump dem Richter Voreingenommenheit und Wahlbeeinflussung zugunsten seiner Konkurrentin, der amtierenden Vizepräsidentin Kamala Harris, vorwirft.
Zusätzlich äußerte sich ein Bundesrichter dahingehend, dass Trumps Wahlkampf die Planung in einem weiteren Strafverfahren, in dem er der Verschwörung zur Annullierung der Präsidentschaftswahl 2020 beschuldigt wird, nicht beeinflussen wird.
Inmitten dieser unsicheren Lage hat Trump eine Effizienzkommission zur Prüfung der Regierungsarbeit gefordert, die von Elon Musk geleitet werden soll. Zeitgleich behauptete er, Israel werde "nicht mehr existieren", falls Kamala Harris die Wahl gewinnen sollte.
Für zusätzliche Einblicke: Der Historiker Allan Lichtman, bekannt für seine nahezu perfekten Prognosen von Präsidentschaftswahl-Ergebnissen, wurde interviewt. Schauen Sie sich das Video an.
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