Der mediale Mainstream und die Regierungsparteien befinden sich im kollektiven Schockzustand. Was als mutiges, neutrales Interviewformat des Podcasters Benjamin Bernt begann, hat sich zu einem Beben ausgeweitet, das die Grundfesten des Berliner Polit-Betriebs erzittern lässt. Über vier Millionen Menschen haben das viereinhalbstündige Gespräch mit dem AfD-Politiker Björn Höcke bereits verfolgt – eine Reichweite, von der die öffentlich-rechtlichen Talkshows nur noch träumen können. Doch statt den demokratischen Diskurs zu akzeptieren, greift die SPD-Vorsitzende Saskia Esken nun zu Methoden, die man sonst nur aus autokratischen Regimen kennt: Sie fordert offen den Werbe-Boykott und will dem erfolgreichen Unternehmer den finanziellen Boden entziehen.
Die Maske der Demokraten fällt und offenbart eine erschreckende Lust an der Zensur
Saskia Esken hat mit ihrem jüngsten Angriff eine Grenze überschritten, die für die Pressefreiheit in Deutschland heilig sein sollte. In einem Video, das sie direkt aus dem Herzen der deutschen Demokratie – dem Bundestag – verbreitete, rief sie Unternehmen dazu auf, ihre Werbung bei „Unscripted“ abzuschalten. Es ist ein beispielloser Vorgang, wenn ein einflussreiches Mitglied einer Regierungspartei gezielt versucht, ein kleines Medienunternehmen wirtschaftlich zu vernichten, nur weil ihr der Gast nicht passt. „Der Post von Saskia Esken hat mich schockiert. Das ist ein Riesenangriff auf die Pressefreiheit“, so Benjamin Bernt in einer exklusiven Stellungnahme gegenüber der Jungen Freiheit. Wer neutral sein will, wird in den Augen dieser Regierung zum Staatsfeind erklärt.
Die Strategie dahinter ist so durchsichtig wie bösartig. Es geht nicht um den Austausch von Argumenten, sondern um die schiere Existenzvernichtung. Wenn die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD und ihren Vertretern scheitert, soll die finanzielle Zufuhr gekappt werden. Esken agiert hier nicht als besorgte Bürgerin, sondern als Teil eines Machtapparats, der keine Abweichungen vom vorgegebenen Meinungskorridor duldet. Dass sie sich dabei ein kleines Team wie das von Bernt herauspickt, zeigt die Feigheit dieses Vorgehens. Gegen Medienimperien wie Springer traut man sich solche plumpen Boykottaufrufe kaum zu, doch bei unabhängigen Creatoren wähnt man sich am längeren Hebel.

Der verzweifelte Kampf gegen die AfD wird zum Bumerang für das politische Establishment
Man muss sich die Absurdität vor Augen führen: Seit Jahren fließen Millionen an Steuer- und Gebührengeldern in die Produktion von Dokumentationen und Berichten, die Björn Höcke als den „schlimmsten Menschen der Welt“ brandmarken sollen. Doch eine einzige, neutral moderierte Stoßlüftung des Diskurses durch Benjamin Bernt reicht aus, um diese jahrelange Propaganda-Arbeit zu pulverisieren. Das Volk hat die mediale Bevormundung satt. Die Menschen wollen sich eine eigene Meinung bilden, ohne dass ihnen ein Redakteur im Vorfeld erklärt, was sie zu denken haben. Das Interview ist eine „massive Kritik am Journalismus“, wie Bernt treffend feststellt.
Der Erfolg der AfD und die Popularität solcher Formate sind das direkte Ergebnis einer Politik, die an den Bürgern vorbeigeht und Oppositionelle systematisch ausgrenzt. Saskia Esken hat mit ihrem Boykottaufruf jedoch genau das Gegenteil von dem erreicht, was sie beabsichtigte. In der Psychologie nennt man das den Streisand-Effekt: Durch den Versuch, etwas zu unterdrücken, wird es erst recht zum globalen Thema. Der Angriff der SPD-Chefin wirkt wie „Reverse Marketing“. Die Zugriffszahlen schießen weiter durch die Decke, und das Format „Unscripted“ festigt seinen Platz in den Top-Charts. Das Volk lässt sich seine Informationsquellen nicht mehr von der Regierung diktieren.
Regierungsamtliche Einschüchterung als laute Warnung an alle freien Medienschaffenden
Besonders perfide ist die unterschwellige Botschaft, die Esken mit ihrem Vorstoß aussendet. Es ist eine Drohung an die gesamte Medienlandschaft und potenzielle Werbepartner: Wer der Opposition eine Bühne bietet, hat die Regierung gegen sich. Damit wird das Ideal der Neutralität offiziell für tot erklärt. In der Welt der Saskia Esken gibt es nur noch Freund oder Feind. Diese Totalität des Denkens ist brandgefährlich für eine freie Gesellschaft. Wenn Politiker entscheiden dürfen, wer durch Werbung finanziert werden darf und wer nicht, ist die Pressefreiheit nur noch ein hohles Versprechen auf dem Papier.
Doch der Widerstand wächst. BenUnscripted bleibt stabil und lässt sich nicht einschüchtern. Der massive Zuspruch in den sozialen Medien zeigt, dass eine neue Generation von Mediennutzern bereit ist, für die Vielfalt der Meinungen einzustehen. Die Versuche der SPD, die finanzielle Unabhängigkeit unliebsamer Stimmen zu unterminieren, offenbaren lediglich die eigene moralische und inhaltliche Bankrotterklärung. Solange Journalisten und Podcaster wie Benjamin Bernt nicht weichen, hat der autoritäre Geist der Regierenden noch nicht gesiegt. Es ist Zeit, die Fenster des Diskurses weit offen zu halten – gegen jeden Widerstand von oben.
Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass die Verteidiger der Demokratie heute oft jene sind, die von den Mächtigen als deren Feinde gebrandmarkt werden.
