26. Juli, 2026

Politik

Putin kondoliert zum Tod von Ebrahim Raisi – Eine Stimme der Verbundenheit in Zeiten der Trauer

Putin kondoliert zum Tod von Ebrahim Raisi – Eine Stimme der Verbundenheit in Zeiten der Trauer

Wladimir Putin, der Präsident Russlands, hat seine Kondolenz zum tragischen Ableben des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi ausgesprochen. In einem offiziellen Schreiben an den iranischen Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei betrauert Putin den Verlust des Politikers, den er als bedeutenden Staatsmann und echten Freund Russlands würdigt. Putin unterstreicht, dass Raisi im Iran höchstes Ansehen genoss und auch international hochgeschätzt wurde.

In Putins Worten wurde Raisi als Architekt der starken bilateralen Beziehungen zwischen dem Iran und Russland gesehen, der mit hohem persönlichen Einsatz zur Entwicklung einer strategischen Partnerschaft beitrug. Er hebt hervor, dass die iranisch-russischen Beziehungen von Natur aus eng seien und erinnert an Raisis bedeutsamen individuellen Beitrag zur Vertiefung dieser Beziehungen.

Im Gespräch mit Mohammed Mochber, Raisis erstem Stellvertreter, bekräftigte Putin zudem den Wunsch, die Kooperation beider Staaten weiter zu stärken. Er betonte die Bedeutung Teherans als einen maßgeblichen Partner im globalen Kontext und zugleich als Verbündeten in der Konzeptualisierung einer Weltordnung, die frei von der Dominanz der Vereinigten Staaten ist.

Der Kreml äußerte in diesem Gespräch aber auch, dass von iranischer Seite bislang kein Hilfeersuchen bezüglich der Untersuchung der Absturzursache vorgebracht wurde. Putin zollt dem verstorbenen Raisi Anerkennung und betonte, ihn als bemerkenswerte Persönlichkeit in ehrender Erinnerung zu behalten. In seiner Botschaft an Chamenei zeigt sich Putin emotional, indem er den Hinterbliebenen und dem iranischen Volk tiefes Beileid und seelische Kraft wünscht.

Raisi verstarb zusammen mit dem iranischen Außenminister Hussein Amirabdollahian und weiteren Personen beim Absturz eines Hubschraubers. Als Präsident beeinflusste Raisi für nahezu drei Jahre die Geschicke des Irans. Seine Vergangenheit als Staatsanwalt wird von Kritikern allerdings kontrovers betrachtet, insbesondere aufgrund von Verhaftungen und Hinrichtungen im Jahr 1988.